Friedensbringer sammeln rund 13.000 Euro

Klein-Krotzenburg. Offene Türen und offene Herzen haben die Klein-Krotzenburger Königinnen und Könige bei ihrem Zug von Haus zu Haus angetroffen. Kein Wunder, denn schließlich waren sie als Friedensbotschafter unterwegs – brachten singend den Segen des Christkindes zu Familien und Alleinstehenden und baten um Spenden für soziale Projekte zugunsten von Kindern weltweit. Rund 12.800 Euro sammelten die Sternsinger dabei – 1100 mehr als im Vorjahr. Und dabei ist das nur da vorläufige Ergebnis. Mit den erfahrungsgemäß noch eingehenden Spenden und Kollekten der Gottesdienste am Wochenende dürften weit über 13.000 Euro zusammenkommen.

„Ein Super-Ergebnis“, sagte Pfarrer Thomas Weiß am Sonntag und dankte den fast 90 Mädchen und Jungen inklusive den Gruppenleiterinnen und erwachsenen Unterstützern für ihr großes Engagement. Die Spenden fließen in dem großen Topf der bundesweiten Aktion Dreikönigsingens – das als weltweit größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder weltweit gilt. Im vergangenen Jahr erbrachte sie über 50 Millionen Euro.

Geld, das beispielsweise Mädchen und Jungen im Libanon zugutekommt. Das Land hat mehr als 1,2 Millionen Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien aufgenommen und, was auch das Bildungs- und Gesundheitssystem überfordert. Die von der Sternsingeraktion unterstützten Projekte zielen allesamt darauf ab, Frieden und Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion zu fördern.

Auf ihre Mission wurden die Krotzenburger Sternsinger wieder von einem starken Team um Organisator Steffen Berger vorbereitet und begleitet. Für die königliche Pracht sorgte Gudrun Müller, die viele neue Gewänder nähte. Thomas Rohé und Christoph Kopp waren als Fahrbereitschaft im Einsatz. Die Gitarristen Tim Jäger und Anja Lohr übten mit den Gruppen die Gesänge. Bekocht wurden die Mädchen und Jungen nach ihrem Zug durch den Ort von Susanne Kopp, Vera Rohé, Stephanie Sattler. Die korrekte Zählung und Abrechnung der Spenden übernahm wiederum Holger Bonifer. Und Trude und Berthold Müller sorgten dafür, dass die Mengen an Schokolade, die die Könige geschenkt bekamen, ihren Weg zu Kindern aus benachteiligten Familien in Osteuropa finden. (Tobias Schwab)