Gala-Abend zum Küster-Abschied

Pfarrfest am 25.08. und 26.08. in St. Nikolaus mit Musik und Ausstellungsprogramm

Klein-Krotzenburg. Mit großen Gala-Abend zur Verabschiedung des Küsterehepaares Maria und Edmund Schwab eröffnet die katholische Pfarrei St. Nikolaus am Samstag, 25. August, ihr Pfarrfest. Das Programm beginnt um 19.30 Uhr im Zelt auf dem Platz der Begegnung zwischen Kirche und Pfarrhaus. Edmund Schwab (83) war bei seiner Einstellung 1963 der erste hauptamtliche Küster und Pfarrsekretär im Bistum Mainz. Als Kirchendiener war er - unterstützt von seiner Ehefrau Maria (85) - rund 55 Jahre lang für das Gotteshaus St. Nikolaus und die Wallfahrtsstätte Liebfrauenheide zuständig. Nun scheidet er nach einjähriger Einarbeitung seines ebenfalls hauptamtlichen Nachfolgers Klaus Kemmerer offiziell aus dem Amt aus.

Das Pfarrfest-Hochamt der Gemeinde steht am Sonntag, 26. August, unter dem Leitwort „Frieden verbreiten“ des Mainzer Bischofs Peter Kohlgraf. Ministrantinnen und Ministranten werden dabei von ihren Erfahrungen von der Rom-Wallfahrt berichten. Musikalisch gestaltet die Musikgruppe Voice den Gottesdienst. Anschließend lädt die Pfarrei zum musikalischen Frühschoppen ein, zu dem die Musikgesellschaft Eintracht aufspielen wird. Am Nachmittag unterhält von 16 Uhr an das Hainburger Akkordeon-Orchester die Gäste im Pfarrfestzelt, in dem wieder deftige, aber auch leichte und süße Kost geboten wird.

Der Festbetrieb wird von einem vielfältigen Rahmenprogramm begleitet. Dazu gehört eine Führung im gotischen Chörchen, dem historischen Schmuckstück der St. Nikolaus-Kirche, das 1438 errichten wurde und damit nun 580 Jahre alt wird. Diplom-Restauratorin Natalie Schaack und Diplom-Theologe Walter Mück werden um 15 Uhr durch das Chörchen führen und den mittelalterlichen Altar vorstellen.

In der Kirche ist außerdem eine kleine Ausstellung zum Jubiläum „150 Jahre Liebfrauenheide-Kapelle“ mit Bild- und Texttafeln sowie historischen Exponaten zu sehen. Und im Raum unter der Empore gibt es Hörstationen mit vor Jahren geführten Interviews mit Krotzenburger Zeitzeugen, die aus dem Gemeindeleben in der Zeit von 1920 bis 1950 berichten. Die in Endlosschleife laufenden Zeugnisse sind von 12 bis 18 zu hören.

Darüber hinaus ist in der Kirche auch die Fotoschau „Orte des Glaubens“ zu sehen. Die 20 großformatigen Fotos von Matthias Towae dokumentieren die religiöse Vielfalt und das interreligiöse Zusammenleben im Kreis Offenbach. Ein Projekt, das vom Bundesprogramm „Demokratie leben“ gefördert wurde.

(Tobias Schwab)